Hier gibt es ein paar technische Informationen zu ogo
Sie wollen wissen, was unter der Haube von ogo.cloud steckt? Auf dieser Seite finden Sie die technischen Details: Architektur, Schnittstellen, Sicherheit und Betriebsmodell – kompakt für IT-Leitung, Software-Architekten, DevOps-Teams und alle, die es etwas genauer wissen möchten.
Die Kurzfassung: ogo ist in der Hauptsache eine No-Code-Plattform, mit der Sie in kürzester Zeit individuelle Fachanwendungen , Auswertungen, Analysen auf Basis Ihrer Daten bauen – ohne klassische Projektmonster, aber mit einem belastbaren technischen Fundament.
Wichtig zu wissen:
Der Standard in ogo ist ein konfigurationsbasierter Ansatz: Datenmodelle, Oberflächen, Regeln und Workflows werden über Metadaten beschrieben. Wo dieser Ansatz technisch oder fachlich nicht ausreicht, greift eine modulare Add-on-Architektur mit klar definierten Schnittstellen (z.B. API-, Event- und UI-Erweiterungspunkten).
Über diese Add-ons lassen sich eigene implementierte Module integrieren – etwa Custom-Services, spezielle Algorithmen, Connectoren zu Drittsystemen oder spezialisierte UI-Controls.
Ob diese Module per Low-Code, klassischem Code oder KI-unterstützt entstehen, ist aus Plattform-Sicht zweitrangig: ogo liefert das gemeinsame technische Fundament und den Integrationsrahmen, um die jeweils passende Implementierung effizient zu betreiben.
Architektur im Überblick
ogo basiert auf einem Windows-Programmkern. Hier wird sämtliche Programmlogik konfiguriert und verwaltet. Als Datenbank kommt die MongoDB zum Einsatz. Diese ist vollständig in den Programmkern integriert und muss nicht separat gehostet werden.
Der Server selbst ist ebenfalls Windows basierend
- Programmkern
- NET 9 Desktop/Server-Anwendung mit eingebetteter MongoDB
- Server
- Windows Server neueste Generation
- Client
- React + TypeScript
- Laufzeit-Plattform:
- Anwendungsschicht für UI, Prozesse & APIs
- Zugriff auf zentrale Datenbank- und Integrationsschicht
- Konfigurationsschicht (No-Code und Low-Code):
- Datenobjekte, Relationen, Formulare, Listen, Reports
- Validierungen, Geschäftsregeln, Berechtigungen
- Infrastruktur:
- Cloud-native SaaS (ogo.cloud)
- On-Premises (Windows Server)
- Lauffähig auch auf lokalem Windows-System
No-Code/Low-Code für Daten & Prozesse
Metadatengetriebene Low-Code-Plattform
ogo basiert auf einem metadatengetriebenen Ansatz:
Statt Quellcode pflegen Sie Konfigurationen – Datenmodelle, Oberflächen, Regeln und Workflows – in einer zentralen No-Code-Engine.
- Datenmodell:
- Entitäten, Relationen, Sichten
- UI-Definition:
- Mit der Definition des Datenmodells wird ein responsives Web-Frontend mit Listen und Detailansicht vollautomatisch erstellt. Die Listenansicht enthält standardmäßig eine Volltextsuche, Filteroptionen für alle Tabellenspalten und einen CSV-Export.
- Die Detailansicht wird als Standard-Formular ausgegeben
- Formulare, Tabellen, Filter, Dashboards können über einen Wysiwyg HTML-Editor per Konfiguration umfangreich erweitert werden
- Über eine AddOn-Architektur können komplett eigenständige Oberflächen definiert werden, die sich nahtlos in die konfigurierte Oberfläche integrieren. Der Benutzer sieht keinen Unterschied.
- Regeln & Logik:
- Validierungen (Feld- und Objektebene)
- Berechnungslogik (alle Berechnungen, die in Excel möglich sind lassen sich in ogo webbasiert durchführen). Zusätzlich lassen sich komplexere Berechnungen auf Code-Basis (.NET C#) integrieren.
Integrationen & Schnittstellen
Eine Schnittstelle für alle Systeme
Mit dem ogo.connector binden Sie Ihre bestehenden Systeme an die ogo.cloud an und kombinieren Daten aus verschiedensten Quellen in einer Oberfläche. ogo.cloud
Typische Integrationsszenarien:
- Datenquellen
- Relationale Datenbanken: [Platzhalter: z.B. PostgreSQL, MS SQL Server, Oracle, …]
- Dateibasierte Quellen: Excel, CSV, XML, JSON
- Fachanwendungen / ERP / CRM: [Platzhalter: konkrete Systeme, z.B. SAP, Navision, Salesforce …]
- APIs
- REST-API für CRUD-Operationen auf Datenobjekten
- [Platzhalter: Webhooks / Event-getriebene Integrationen]
- [Platzhalter: GraphQL, wenn vorhanden]
Authentifizierung & Autorisierung an Schnittstellen
- Unterstützung von [Platzhalter: OAuth2 / OpenID Connect / SAML / Basic Auth …]
- Feingranulare Rechtevergabe bis auf Objekt-/Feldebene
- [Platzhalter: IP-Whitelisting / VPN / Private Peering falls relevant]
Sicherheit, Datenschutz & Compliance
Security-by-Design & DSGVO-Konformität
Weil in ogo häufig geschäftskritische und personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist Sicherheit fester Bestandteil der Plattform.
- Hosting & Rechenzentren
- Betrieb ausschließlich in zertifizierten deutschen Rechenzentren bei IONOS
- Eine ogo-Anwendung kann auf jedem Windows-Server in einem Cloud-Rechenzentrum, On-Premises beim Kunden oder sogar auf einem separaten Windows-Rechner stand alone betrieben weren
- Datenschutz
- DSGVO-konforme Auftragsverarbeitung
- Verschlüsselung
- Transportverschlüsselung (TLS)
- Identity & Access Management
- Rollen- und Rechtekonzept mit Mandantenfähigkeit
- Anbindung an bestehende Verzeichnisdienste: Active Directory, Azure AD, LDAP, weitere auf Anfrage möglich
- Auditing & Nachvollziehbarkeit
- Protokollierung relevanter Aktionen. Standardmäßig Ersteller, Erstelldatum, Letzter Bearbeiter, Datum der letzten Änderung. Optional können weitreichende Protokollierungen jederzeit eingebaut werden.
Betrieb, Skalierung & Performance
SaaS-Betrieb in der ogo.cloud
ogo.cloud wird als Managed Service betrieben – Sie konzentrieren sich auf Fachlichkeit, wir auf Betrieb.
- Skalierung
- Horizontal skalierende Anwendungsschicht
- Verfügbarkeit & Resilienz
- Redundante Komponenten, automatisierte Wiederanläufe
- Backups & Desaster Recovery
- Regelmäßige Backups (täglich, Aufbewahrungsdauer 6 Monate, auf Wunsch individuell erweiterbar
- Georedundates Backup durch Spiegelung der Backup-Daten in ein zweites Rechenzentrum
- Monitoring & Observability
- System-Monitoring auf Infrastruktur- und Anwendungsebene
DevOps & Lifecycle
Von Konfiguration zu reproduzierbaren Deployments
Damit No-Code/Low-Code-Lösungen langfristig beherrschbar bleiben, bietet ogo Mechanismen für Entwicklung, Test und Rollout:
- Umgebungen
- Trennung von Dev, Test/Staging und Produktion
- Versionierung & Änderungen
- Versionierung von Konfigurationen (Datenmodellen, UIs, Regeln)
- Vergleich und Rollback von Ständen
Tech-FAQ
Häufige Fragen von Techies – kurz beantwortet
Wie komme ich programmatisch an die Daten in ogo?
ogo verfügt über eine sehr mächtige Schnittstellen-Architektur. Über die offene API können Sie Datenobjekte lesen, schreiben und auswerten.
ogo spricht standardmäßig REST. Daten lassen sich am besten über OData austauschen. ogo erstellt automatisch eine OData-Schicht des Datenmodells für den bidirektionalen Datenaustausch, die sich als DLL nutzen lässt.
Grundsätzlich lassen sich aber auch fast alle anderen Integrationsszenarien realisieren. Wir sagen immer „Alles, was eine Schnittstelle hat, können wir anbinden :-).“
Kann ich bestehende Benutzerverzeichnisse nutzen?
Ja. ogo unterstützt optional SSO über OpenID Connect / SAML / AD-Föderation
Wie schnell kann ein PoC starten?
In vielen Fällen können wir Ihnen innerhalb von wenigen Tagen eine PoC-Umgebung aufsetzen, inklusive 1–2 beispielhaften Prozessen oder Auswertungen auf Ihren Daten.
Welche Grenzen gibt es?
Die Plattform für mehrere hundert Datenfelder mit Dutzenden Tabellen ausgelegt. Ebenso können viele tausend Nutzer und mehrere hundertausend Datensätze standardmäßig verarbeitet werden. Für sehr große Szenarien gibt es erweiterte Architektur- und Skalierungsoptionen.
Haben Sie weitere Fragen zur Technologie von ogo?
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.